Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2016

10 Gründe warum Du als Läufer Yoga praktizieren solltest

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Yoga ist die ideale Ergänzung für Laufsportler und Ausdauerathleten –und wird im Sportbereich immer populärer: Immer mehr Profisportler, Läufer, Radsportler, sogar Fußballer oder Tennisstars bauen Yoga in ihr Trainingsprogramm mit ein. Aber auch Hobbyläufer können davon profitieren! Ich zeige Dir in diesem Artikel, was Yoga für Dich als Läufer alles tun kann!

10 Gründe warum Du als Läufer Yoga praktizieren solltest

Warum ist Yoga so wichtig für Läufer?

Laufen ist ein fantastischer Sport und ein wunderbares Herz-Kreislauf-Training, sorgt für Glücksgefühle und hilft, Stress abzubauen. Doch leider besteht es (ähnlich wie das Radfahren) aus vielen gleichförmigen Bewegungen und es werden einige Muskelgruppen, wie Hüftbeuger, Oberschenkel und Waden stärker beansprucht als andere. Das kann zu Verletzungen und muskulären Dysbalancen führen. Eine regelmäßige Yoga-Praxis kann Dir helfen, solche Verletzungen und Dysbalancen zu vermeiden. Aber Yoga kann noch viel mehr als das: es entspannt Geist und Körper, kann Deine Konzentration, Atmung und sogar den Schlaf verbessern und durch eine verbesserte Körperhaltung auch Deinen Laufstil optimieren und damit Deine Laufleistung erhöhen!

Ab auf die Matte! Wie Du mit Yoga Deine Laufleistung verbesserst

1. Verletzungsprophylaxe: Vorbeugen ist besser als Heilen
Viele Läufer fangen erst dann mit Yoga an, wenn sie sich bereits eine Verletzung zugezogen haben, quasi als Rehabilitation. Besser wäre es jedoch, schon vorher mit dem Yoga anzufangen – und Verletzungen nach Möglichkeit ganz zu vermeiden. Nebenbei schärfst Du mit Yoga Dein Körperbewusstsein und nimmst Probleme möglicherweise schon früher wahr.
2. Verbesserte Flexibilität und Bewegungsspielraum
Beim Laufen erhöht sich die Muskelspannung. Je mehr Spannung in der Muskulatur ist, desto mehr Energie wird für die Bewegung benötigt, was zu vorzeitiger Ermüdung und Verletzungsrisiko führen kann. Mit Hilfe von Yogaübungen können die Muskeln wieder in ihren Ursprungstonus zurückkehren, werden gelängt und gedehnt, besser durchblutet und der Körper wird insgesamt beweglicher.
3. Mehr Kraft in der Körpermitte
Durch das Laufen werden einige Muskelgruppen sehr stark beansprucht und andere wiederum vernachlässigt. Eine zu schwache Rücken- und Bauchmuskulatur beispielsweise kann dazu führen, dass die Wirbelsäule, die eigentlich durch diese Muskulatur gestützt werden soll, nicht mehr ausreichend geschützt ist, was zu einer Überlastung der Bandscheiben und Wirbelgelenke führen kann. Die langsamen, kontrollierten Bewegungen in den Yoga-Haltungen erfordern eine starke Körpermitte für die korrekte Ausführung. Yoga ist ein Ganzkörpertraining, das die stützende und die tiefliegende Muskulatur stärkt und für einen optimal funktionierenden Körper sorgt.
4. Verbesserung der Körperhaltung
Eine stabile aufrechte Laufhaltung ermöglicht einen ökonomischeren Laufstil, unterstützt die tiefe Atmung und beugt Verletzungen vor, was wiederum zu einer Verbesserung der sportlichen Leistung führt. Doch leider sieht der Alltag für viele von uns ganz anders aus: Wer täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen muss, hat oft auch eine schlechte Körperhaltung. Yoga kann Dir dabei helfen, wieder zu einer stabilen aufrechten Körperhaltung zu kommen und Deinen Laufstil zu verbessern!
5. Atemtechnik für mehr Ausdauer und Stressresistenz
Im Yoga ist die tiefe Bauchatmung, bei der das Zwerchfell aktiv beteiligt ist, von großer Bedeutung. Und auch für das Laufen ist die tiefe Bauchatmung viel effektiver als die flache Brustatmung: bei der Bauchatmung gelangt die Atemluft auch in die unteren Teile der Lungenflügel, während bei der Brustatmung nur der obere Teil genutzt wird. Die Lunge kann somit effektiver arbeiten und die Muskulatur und den ganzen Körper besser mit Sauerstoff versorgen. Das bewirkt auch wieder eine bessere Laufleistung und kann auch Erkrankungen der Atemwege, wie Erkältungen vorbeugen. Zudem wirken viele yogische Atemtechniken stressmindernd und beruhigend und können wunderbar eingesetzt werden, um die Nervosität vor einem Wettkampf zu vermindern.
6. Achtsamkeit und Konzentration – Mentaltraining für Läufer
Wer kennt das nicht: gerade, wenn man es am wenigsten braucht, beispielsweise während eines wichtigen Wettkampfs, können negative Gedanken hochkommen. Gerade Langstreckenläufer, wie Marathon- oder Ultraläufer sind während eines Rennens stundenlang der eigenen Gedankenwelt ausgesetzt. Nicht zuletzt heißt es ja auch, ein Ultralauf würde mehr mit dem Kopf als mit den Beinen gelaufen. Da ist durchaus etwas Wahres dran! Mit Yoga lernst Du, aus diesem Gedankenkarussell auszusteigen und das „Affengeschnatter“ im Kopf, wie es die Buddhisten nennen, zum Verstummen zu bringen.
7. Locker laufen ohne Verspannungen
Viele Läufer neigen dazu, beim Laufen zu verspannen: Grimassen, geballte Fäuste und hochgezogene Schultern – gerade bei Wettkämpfen, unter Einfluss von Adrenalin, kann man dieses Phänomen häufig beobachten. Verspannungen verhindern eine freie Bewegung und ziehen Energie dort ab, wo sie eigentlich gebraucht wird. Yoga hilft Dir, aktiv zu entspannen und Verspannungen vorzubeugen.
8. Verbesserung von Gleichgewicht und Propriozeption
Gerade für Trailläufer ist ein guter Gleichgewichtssinn und räumliche Wahrnehmung von essenzieller Bedeutung, um Unebenheiten im Gelände ausgleichen zu können. Aber auch Straßenläufer profitieren von einem Gleichgewichtstraining, denn eine stärkere Muskulatur in den Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln hilft, das Laufen auf hartem Boden leichter zu verkraften und Umknicken und Stürze zu verhindern. Zudem bereiten Gleichgewichtsübungen die Fußmuskulatur hervorragend auf das Barfußlaufen vor, da sie die Füße stärken und mobilisieren. Yoga ist das ideale Trainingsprogramm für starke Füße, besseres Gleichgewicht und Körperwahrnehmung!
9. Mehr Kraft ohne Masseaufbau
Für viele Menschen ist Yoga ein reines Dehnungsprogramm, Gymnastik für Hausfrauen oder esoterischer Schnickschnack. Dabei ist Yoga ein exzellentes Krafttrainingsprogramm! Durch das intensive Halten der Yoga-Positionen (Asanas) wird der gesamte Körper beansprucht und gestärkt, anders als beim Gerätetraining, bei dem einzelne Muskelgruppen isoliert trainiert werden. Das beugt muskulären Dysbalancen vor. Durch sogenannte exzentrische Kontraktionen (der Muskel wird gleichzeitig gedehnt und kontrahiert) bilden sich lange, schlanke Muskelfasern – ideal für Läufer, die keine Masse aufbauen möchten.
10. Optimale Erholung und verbesserte Regeneration
Regeneration ist der wichtigste Trainingsbaustein für Läufer und Yoga ist aktive Erholung für Körper und Geist: Mit Hilfe von Yogaübungen kannst Du Muskelverspannungen nach dem Training lösen und Dich fit für den nächsten Lauf machen! Noch dazu fördert Yoga den Schlaf, der ja bekanntlich die beste Erholung darstellt! Gerade Übungen aus dem Restorative und dem Yin Yoga sind ideal. Mit einer regelmäßigen Yogapraxis verbesserst Du die Regenerationsfähigkeit Deines Körpers.

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laufen, yoga


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