Letzte Aktualisierung: 2. Juni 2016

7 Hauptgründe warum auch DU (endlich) einen Trainer brauchst!

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Mit dem eigenen Trainer verbinden die meisten Leute Profis und totale Sportfanatiker. Für einen eigenen Trainer sprechen aber auch abseits von Leistungsperfektionismus zahlreiche Gründe. Außerdem hat der eigene Coach nichts mit Hollywood-like Promis zu tun. Wie und warum gerade Dir ein Trainer helfen kann, bringen wir hier mal in einigen Aspekten auf den Punkt.
7 Hauptgründe warum auch DU (endlich) einen Trainer brauchst!

  1. Zeitmanagement: Vielen Menschen fehlt heute einfach die Zeit so Sport zu machen, wie sie gerne würden. Beruf, Familie, ehrenamtliche Aktivitäten oder das gemütliche Beisammensein mit Freunden wollen terminiert sein und unter einen Hut gebracht werden. Wenn man nun auch noch Trainingswissenschaft betreiben muss, um vernünftig Sport zu machen, dann fehlt ja noch das letzte Stück Zeit zum Trainieren. Dein Trainer übernimmt die Planung in Abstimmung mit Deinen Vorhaben und Möglichkeiten und Du musst „nur“ noch Trainieren. Unnötige Trainingseinheiten und leere Kilometer vermeiden und dennoch Spaß haben und Fortschritte erzielen. Der Trainer geht auf Deine Stärken und Schwächen ein und ohne Zeitverschwendung kannst Du Dich beim Sport weiter entwickeln und Freude empfinden.
  2. Verletzung und Übertraining vermeiden: Das ist genau der Bereich, in dem der Trainer am besten helfen kann. Man selbst ist geneigt, bei zu wenig Zeit zu intensiv zu trainieren und das Verpasste nachzuholen oder aber sich zu sehr zu schonen und weit hinter den eigenen Möglichkeiten zurück zu bleiben. Den gesunden Mittelweg finden die wenigsten alleine, und im schlimmsten Fall endet die Suche in bösen Verletzungen oder dauerhafter Demotivation. Dein Trainer pusht Dich wenn Du dabei bist, Dich zu unterfordern und er stoppt Dich, wenn Du geneigt bist es aus Übermotivation oder Gerede im Umfeld zu übertreiben. Dein Trainer hält Dich also in der Spur.
  3. Denkarbeit: Du bist hoch motiviert und liest all die Zeitschriften, schaust Trainings-DVDs und besuchst vielleicht sogar Vorträge von Sportwissenschaftlern und Profis? Letztlich musst Du aber all das verarbeiten und in Deine Sportpraxis übersetzen. Klar versteht man, was man hört oder liest, auf den Kopf gefallen ist man ja nicht. Aber zum einen hat man vielleicht einfach keine Lust, abends oder am Wochenende auch noch für das Hobby Denksport zu verrichten und zum anderen fehlt einem vielleicht einfach die Distanz, an sich selbst optimale Trainingslehre zu betreiben. Sport treiben, Daten aufzeichnen, analysieren, auswerten und Trainingspläne aufs Neue schreiben. Das mögen viele nicht und warum sich an der Stelle nicht den „Luxus“ gönnen, all das jemand anderes tun zu lassen? In anderen Lebensbereichen nimmt man ja auch Dienstleistungen in Anspruch, die man selbst verrichten könnte.
  4. Verantwortung:  Natürlich ist jeder für seinen Sport und sein Training selber verantwortlich. Das kann man nicht delegieren und niemand sonst außer man selbst trägt den größten Part für die eigenen Ziele im Sport. Aber mal ehrlich: wer hat nicht schon mal eine Einheit ausgelassen, abgekürzt oder langsamer gestaltet als geplant wenn er alleine war? Und wer hat nicht schon mal 2 Tage mehr oder in einer Gruppe härter trainiert, als das eigene Bauchgefühl für gut befunden hat? Hier hilft der Trainer, denn ihm berichtet man ja hinterher die Einheiten und „legt Rechenschaft ab“ über das  Du gibst damit nicht die Verantwortung in andere Hände, aber Du nimmst Dich mehr in die Pflicht, auf Dich und Dein Training zu achten, weil Du Deinem Trainer ja berichten willst, wie es gelaufen ist und warum. Da schenkt man sich schon mal die Runde auf dem Sofa oder den spontanen Sprint mit den Kollegen. Die Verantwortung bleibt bei Dir, aber die Verbindlichkeit, auf Dich selbst zu achten nimmt doch deutlich zu.
  5. Verzetteln: Jeder kennt es und beim Training planen ist es nicht besser: man schlägt etwas nach, liest in Foren und ehe man sich versieht, stellen sich einem vor lauter Antworten mehr Fragen, als man überhaupt gestellt hat. Zig Varianten, wie man trainieren, essen und regenerieren sollte – und jeder weiß es natürlich besser und hat die probateren Empfehlungen parat. Und was mache ich als Athlet nun damit? Eigentlich einfach: Dein Trainer kennt Dich und Deine Vorhaben und er spricht Dir auf Basis seiner Kenntnisse und Erfahrungen die passenden Empfehlungen aus. Natürlich ist das keine Erfolgsgarantie und nicht jede Beziehung Trainer-Athlet passt harmonisch. Allerdings: wenn man zum Arzt geht, ist es nicht anders. Man fühlt sich wohl oder nicht, bekommt die Hilfe oder geht woanders hin. ABER: man geht hin. Mit Selbstdiagnosen und Therapie aus dem Internet kommen die wenigsten weiter und man sollte es auch nicht tun, sondern sich an die Fachleute wenden. Genauso verhält es sich für die allermeisten mit dem Training: bevor man sich verzettelt und Zeit und Ressourcen verschwendet oder gar die Gesundheit gefährdet, vertraut man doch besser dem Trainer.
  6. Struktur: Das ist für die meisten Trainierenden ein echter Meilenstein in der Planung. Wann trainiere ich wie hart und wann regeneriere ich? Wie periodisiere ich mein Training, wenn ich mehrere Hauptwettkämpfe im Jahr habe? Was mache ich mit meinem Trainingsplan, wenn ich wegen Gesundheit oder Verpflichtungen im Job oder daheim nicht so trainieren konnte wie geplant? In jeder Leistungsstufe ist das so ziemlich die häufigste Fehlerquelle im Training: zu schnell zu viel oder zu wenig zum falschen Zeitpunkt, von der Intensitätssteuerung mal ganz zu schweigen. Mal ernsthaft: warum willst Du Dir den Stress antun, Dein Training selber zu strukturieren und Zeit für falsche Planung zu verschwenden? Lass uns doch lieber als Team sinnvolle Einheiten planen und so gestalten, dass Du genau das erreichst, was Dir wichtig ist.
  7. Motivation: Nach all der Lektüre hat es bis zum 7ten Punkt gedauert, um Dich zum Thema Motivation zu bringen. Sicher hast Du Dich schon gefragt wo sie denn bleibt!? Ganz einfach: wenn Du sie nicht hättest, würdest Du hier gar nicht erst lesen. Dir fehlt also sicher nicht die Motivation an sich, sondern „nur“ der letzte Ruck. In einigen Punkten zuvor habe ich es schon beschrieben: der Trainer nimmt Dich in Verantwortung, hinterfragt Deine Leistungen, wacht über Dein sportliches Tun und kitzelt aus dem Geleisteten beim nächsten Mal noch etwas mehr oder etwas anderes heraus (die gleiche Leistung entspannter bringen z.B.). Der Trainer motiviert Dich und hilft Dir, Dich wie ein Champ zu fühlen. Die Motivation steht also am Ende, weil Du sie schon hast, damit aber auch am Anfang, weil sie Basis von all dem ist, was Du in der kommenden Zeit noch tun und erleben willst.

Mit der Motivation hat es bei Dir angefangen und Dich dazu gebracht überhaupt zu schauen, warum ein Trainer für DICH interessant ist, auch wenn oder gerade weil Du mit dem Sport nicht den Lebensunterhalt bestreiten oder die Amateur-WM gewinnen möchtest.
Der Trainer ist Dein individuelles Element und Dein Lotse in der Vielfalt der Sportwelt. Er verhindert, dass Du Dich verzettelst in dem Meer der Möglichkeiten, leitet Dich an, unterstützt, motiviert und geht auf Deine Bedürfnisse als Sportler ein – egal ob Bestzeitenjäger oder Anfänger.
7 Gründe sollten genügen, es mal zu wagen, oder? 🙂


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